Michael Schönbeck

Florian Dowe wird Mitglied des Kreistags

Kreis Herford. Der Vlothoer Florian Dowe rückt für die CDU in den Kreistag nach. Er folgt auf Gerhard Tiemann, der im vergangenen Monat verstorben ist. „Gerhard Tiemann, der uns loyaler Weggefährte und guter Freund war, wird uns mit seinem Engagement in der Fraktion fehlen“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Schönbeck. Gleichzeitig freut er sich, dass mit Florian Dowe ein erfahrener Kommunalpolitiker nachrückt: „Florian kenne ich schon seit vielen Jahren, seine langjährige Erfahrung auf Kommunal- und Kreisebene wird uns für die letzten Monate der Wahlperiode bereichern.“

Florian Dowe mit Fraktionsvorsitzendem Michael SchönbeckFlorian Dowe mit Fraktionsvorsitzendem Michael Schönbeck

Florian Dowe war mehrere Jahre im geschäftsführenden Kreisvorstand des CDU-Kreisverbands Herford aktiv, ebenso als Kreisvorsitzender der Jungen Union. Hinzu kommen seine Tätigkeiten in Fraktion- und Stadtverband, zunächst in Löhne und später in seiner neuen Heimatstadt Vlotho. Hier kandidiert Florian Dowe für die heimischen Christdemokraten für das Amt des Bürgermeisters.

In der laufenden Wahlperiode möchte sich der verheiratete Familienvater auf Kreisebene vor allem der Diskussion um den Landschaftsplan widmen: „Vlotho ist ein landschaftliches Juwel, das es zu schützen gilt. Daher ist der Grundgedanke eines zu überarbeitenden Landschaftsschutzplan durchaus diskussionswürdig. Der aktuelle Vorschlag zum Landschaftsschutzplan geht allerdings in die völlig falsche Richtung“, sagt Dowe. Die völlig überproportionale Ausweisung von Naturschutzgebieten auf Waldflächen, die insbesondere privaten Waldbesitzern, aber auch Land- und Forstwirten ein nachhaltiges Wirtschaften erschweren würde, müsse genau auf den Prüfstand genommen werden. „Dem Vorschlag in seiner vorliegenden Form könnte ich daher nur ablehnen“, so Dowe. Die CDU-Kreistagsfraktion hatte bereits im Mai 2023 die geplante Verdopplung der Naturschutzgebiete kritisiert, „Florians Bedenken teilen wir ausdrücklich und haben deshalb auch bereits Gespräche mit dem WLV, sowie BUND und NABU geführt.“, so Schönbeck abschließend.