Nachfolger gefunden – Michael Schönbeck übernimmt den Vorsitz des CDU-Stadtverbandes Spenge

Spenge (SN). In der Partei ist er seit seinem 15. Lebensjahr, also gut die Hälfte seines Lebens. Jetzt ist der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Michael Schönbeck zum neuen Vorsitzenden des Spenger Stadtverbandes der Christdemokraten gewählt worden.

Seine Karriere bei der CDU begann schnell: »Etwa drei Wochen nach meinem Eintritt bin ich zum Schriftführer gewählt worden«, erinnert sich Michael Schönbeck. Nun übernimmt er das Amt von Katharina Morgret, die den Vorsitz nach fünfeinhalb Jahren abgibt. »Meiner baldigen Aufgabe als Mutter möchte ich mich mit aller Energie widmen«, begründete Morgret den Rücktritt.

Schönbeck, der auch Vorsitzender der Jungen Union ist, wird diesen Posten Ende des Jahres abgeben. Als Stadtverbandsvorsitzender möchte sich der Fachinformatiker um mehr neue Mitglieder bemühen. Vorstellbar seien hier offene Sitzungen, sowohl der Ratsfraktion als auch des Stadtverbandes für interessierte Bürger, und weitere Einladungen zu den Parteistammtischen. »Die Bürger sollen erleben, wofür unser Stadtverband steht«, meint der 30-Jährige. Katharina Morgret wird dem Stadtverband in der Rolle der stellvertretenden Vorsitzenden zusammen mit Ruth Pilgrim erhalten bleiben. Neuer Geschäftsführer und schriftführender Pressewart ist der 26-jährige Sören Miersch. Andreas Feuchert bleibt als dessen Stellvertreter im Amt. Als Beisitzer hat die Mitgliederversammlung Dirk Steinkamp, Karl Lampe, Lars Hartwig, Ursula Wiemann und Gabriele Eimann in den Vorstand gewählt.

MdB Tim Ostermann (links) leitete die Mitgliederverammlung der Christdemokraten, bei der Michael Schönbeck (vorne, Mitte) zum neuen Stadtverbandsvorsitzenden der Spenger CDU gewählt worden ist. Ihm zur Seite stehen Ursula Wiemann (von links), Karl Lampe,

MdB Tim Ostermann (links) leitete die Mitgliederverammlung der Christdemokraten, bei der Michael Schönbeck (vorne, Mitte) zum neuen Stadtverbandsvorsitzenden der Spenger CDU gewählt worden ist. Ihm zur Seite stehen Ursula Wiemann (von links), Karl Lampe,

Aus der Ratsarbeit berichtete der Fraktionsvorsitzende Lars Hartwig von der Ablehnung des vorgelegten Haushaltsentwurfs. »Wir halten den Plan für zu optimistisch«, so Hartwig. Deshalb sei vom Bürgermeister ein Konzept zur nachhaltigen Haushaltssanierung gefordert. Eine genaue Aufschlüsselung der Kosten sei notwendig und auch unliebsame Steuererhöhungen und etwaige Schließungen müssten erwogen werden.

Für Unmut sorgt in Ratsfraktion wie Stadtverband die unsichere Situation der Realschule aufgrund zu weniger Anmeldungen. Bevor über eine Schließung entschieden werde, gelte es genau zu eruieren, ob dadurch langfristig die Existenz der Gesamtschule tatsächlich gesichert sei. »Ein übereiltes Handeln könnte beide Schulen gefährden«, meint Hartwig. Auch die Grundschulen hätten, besonders in den Außenortsteilen mit rückläufigen Anmeldungen zu kämpfen. Auch hier gelte es anzusetzen. »Wir müssen langfristig im gesamte Stadtgebiet arbeiten«, sind sich Hartwig und Schönbeck einig.

Weiterer Tagesordnungspunkt war ein kurzer Bericht des Bundestagsabgeordneten Dr. Tim Ostermann, der als Versammlungsleiter fungierte. Er appellierte, angesichts der tragischen Ereignisse in den französischen Alpen, nicht zu voreiligen Schlussfolgerungen zu neigen. Bei der verabschiedeten PKW-Maut gelte es jetzt, die Prüfung des Gesetzes nach EU-Recht abzuwarten.

Quelle: D. Demberg, Westfalen-Blatt, 30.03.2015

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