Unterstützung für Wirtschafsförderung – Bürgermeisterkandidaten unterstreichen Bedeutung der Wirtschaftsförderung

Kreis Herford. Zusammen mit dem Vorstand der CDU Kreistagsfraktion haben sich die Bürgermeisterkandidaten Marie-Luise Horst-Eckert (Rödinghausen), Hans-Jörg Düning-Gast (Hiddenhausen), Lars Hartwig (Spenge) und Klaus Oehler (Herford) über die Wirtschaftsförderung im Kreis Herford informiert.
Hierzu stellte der Amtsleiter für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung, Klaus Goeke, Arbeit und Aufgaben der Kreiswirtschaftsförderung, sowie den Verein Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford (IWKH) vor. Die Kreis Wirtschaftsförderung in ihrer heutigen Form gibt es seit 1996 „Angefangen haben wir mit zwei Mitarbeitern, heute sind wir bei sechseinhalb Stellen.“, so Goeke. Entscheidend sei laut Goeke eine enge Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden des Kreises, so sieht er die Bürgermeister als lokale Wirtschaftsförderer und sein Amt als unterstützenden Dienstleister. Lars Hartwig unterstützte diese Forderung: „Wir sollten die Zusammenarbeit weiter ausbauen, denn die Wirtschaftsförderung und die IWKH sind für uns echte Pluspunkte im Wettbewerb mit den Nachbarkommunen.“

(v.l.n.r.) Klaus Goeke, Michael Schönbeck, Christoph Roefs, Hans-Jörg Düning-Gast, Bernd Deppermann, Marie-Luise Horst-Eckert, Klaus Oehler, Lars Hartwig und Michael Kunst

(v.l.n.r.) Klaus Goeke, Michael Schönbeck, Christoph Roefs, Hans-Jörg Düning-Gast, Bernd Deppermann, Marie-Luise Horst-Eckert, Klaus Oehler, Lars Hartwig und Michael Kunst

Wichtig ist laut Klaus Goeke auch der Austausch zwischen Unternehmern und Verwaltungen „Anfangs kannten die Unternehmen teils nicht einmal die eigenen Bürgermeister, das ist heute anders.“, eine Kernaufgabe ist daher auch bestehende Unternehmen bei Erweiterungsplänen zu unterstützen, „Hierbei ist es Ziel das Unternehmen in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde zu halten, mindestens jedoch eine Lösung innerhalb des Kreisgebiets zu finden. Dieses Ziel haben wir noch immer erreicht.“
Allgemein sieht Goeke die Wirtschaftsförderung im Kreis sehr gut aufgestellt. So habe man Beispielsweise mit dem Projekt WiduFix, eine preisgekrönte Initiative geschaffen die durch eine zentrale Kontaktstelle Behördengänge vereinfacht. „Vieles geht heute sogar online.“ Diese Verbesserung lässt sich auch im aktuellen Prognos Zukunftsatlas ablesen, dort hat sich der Kreis Herford seit dem Jahr 2010 um 45 Plätze verbessert. Auch Hans-Jörg Düning-Gast konnte diese Einschätzung aus langjähriger Berufserfahrung in der Wirtschaftsförderung bestätigen: „Für Unternehmen ist Schnelligkeit bei guter Beratungsqualität das Wichtigste. Und hier ist der Kreis Herford mindestens ostwestfalenweit vorne!“
WiduFix ist aber nicht nur für Unternehmen ansprechbar, sondern für jeden Bürger „Das ist vielen nicht bekannt, gehört aber auch zu unseren Aufgaben.“, berichtet Klaus Goeke, „So unterstützen wir zum Beispiel bei Problemen mit Bauanträgen. Ziel ist es, dass jeder der sich an WiduFix wendet innerhalb von maximal acht Wochen eine Genehmigung, oder eine Begründung warum eine Genehmigung nicht erteilt werden kann, erhält.“ Mit Marie-Luise Horst-Eckert war auch unter den Bürgermeisterkandidaten jemand, der als Bürger Kontakt zum WiduFix hatte „In unserer Gemeinde gab es eine junge Frau der kurzfristig ein für die Ausbildung notwendiger Praktikums-Platz aus Kosten Gründen abgesagt wurde, hier konnte Herr Goeke mit WiduFix unbürokratisch helfen und somit den Ausbildungsabschluss ermöglichen“
Neben diesen Themen gehört auch die Gründungsberatung und Potentialanalyse zu den Themen der Wirtschaftsförderung. „Gerade am Anfang gute Beratung zu erhalten halte ich für außerordentlich wichtig.“, unterstrich Klaus Oehler die Bedeutung dieses Bereichs. „Und wenn dann auch noch etablierte Unternehmen beim Erkennen eigener Potentiale unterstützt werden, dann kann man nur zufrieden sein.“, ergänzte der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung, Michael Kunst.
Mit der IWKH existiert darüber hinaus ein Verein in dem nach Aussage von Goeke sehr viel ehrenamtliches Engagement von Unternehmern gebündelt wird. So hat die IWKH inzwischen über 500 Mitglieder. Die IWKH bearbeitet derzeit vier Kernthemen, im Energienetzwerk sollen die Auswirkungen steigender Energiekosten und Auswege beraten werden, im Gesundheitsnetzwerk steht insbesondere die steigende Bedeutung der Mitarbeitergesundheit im Fokus, weitere Themen sind Bildung und Infrastruktur.
„In den vergangen Jahren hat diese Konstellation gezeigt, dass sie erfolgreich ist, dieses darf man sich nun nicht kaputt machen.“, zog CDU Fraktionsvorsitzender Christoph Roefs sein Fazit, „Man hat manchmal den Eindruck, dass Erfolge von anderen bewusst ignoriert werden, da man sie andernfalls anerkennen müsste.“
Thema war auch der Landesentwicklungsplan, hier wurde einhellig die Detmolder Erklärung befürwortet, „Sollte der Landesentwicklungsplan nicht korrigiert werden, wird wirtschaftliche Weiterentwicklung nahezu unmöglich.“, unterstrichen Christoph Roefs und Michael Kunst, die beide schon sehr früh dafür geworben hatten, parteiübergreifend eine fundierte Stellungnahme aus dem Kreis Herford zu formulieren.
„Schade ist, dass die übrigen Fraktionen im Kreistag nur der vorgelegten Beschlussvorlage zugestimmt haben und jetzt nicht der auf breiter Fläche getragenen Detmolder Erklärung beitreten. Dieses wäre ein wichtiger Schritt für den Kreis Herford.“, ergänzte Pressesprecher Michael Schönbeck.
Bezogen auf die Wirtschaftsförderung im Kreis Herford zog Klaus Goeke jedoch ein positives Fazit „Ich bin überzeugt, dass wird den Kreis Herford nach vorne bringen“, dieser Einschätzung konnten sich alle anwesenden anschließen.

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