Michael Schönbeck zu Gast im Europäischen Parlament bei Elmar Brok MdEP

Brüssel im Rahmen des Projekts Know-how-Transfer der Wirtschaftsjunioren  / JCI hatte ich eine Woche lang die Möglichkeit Europa hautnah zu erleben.

Neben dem Austausch mit anderen Jaycees (so werden die JCI Mitglieder genannt), stand im Vordergrund Einblick in die europäische Struktur zu erhalten. So stand nach der Anreise am Montag eine interne Veranstaltung auf dem Plan in der wir über die aktuellen Projekte der EU informiert wurden.
Darauf folgte am Dienstag ein Besuch bei der Europäischen Kommission, in der Gesprächsrunden mit verschiedenen Referenten stattfanden. Dabei haben auch wir, die Wirtschaftsjunioren, auf europäische Projekte welche wir durchführen hingewiesen und um Zusammenarbeit geworben.

So richtig Europäisch wurde es dann aber am Mittwoch, dem Tag an dem meine Hospitation bei Mr. Europa, Elmar Brok MdEP begann. Elmar Brok kannte ich natürlich schon von einigen Begegnungen in seinem Wahlkreis, aber zu sehen wie intensiv Herr Brok arbeitet und sich trotzdem an einen erinnern kann war wirklich beeindruckend.

Elmar Brok ermöglichte mir einen sehr tiefen Einblick in die Prozesse hinter Europa. So durfte ich an zahlreichen Besprechungen und Sitzungen, sowohl in großer, als auch in sehr kleiner Runde teilnehmen.
Der Ausgleich verschiedener Interessen wird nicht leichter, wenn Politik mehrere hundert millionen Menschen betrifft, umso spannender war es zu sehen, wie intensiv an Kompromissen und Lösungen gearbeitet wird.

Elmar Brok ermöglichte mir zudem als Zuhörer an einer prominent besetzten Diskussionsrunde der Friends of Europe teilzunehmen, sowie ein kurzes „shake hands“ mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti.

Eindruck hat auch der Terminkalender von Herrn Brok hinterlassen, so begann dieser noch vor meiner Ankunft im Büro um kurz vor acht und ging auch noch weiter, wenn ich mich abends gegen 20 Uhr auf den Weg ins Hotel machte. Dennoch ist sein exakter Terminplan an den einzelnen Tagen relativ dynamisch, da Elmar Brok eine der ersten Adressen Europas ist und er so natürlich, auch aufgrund tagespolitischer Ereignisse, kurzfristig Treffen mit zahlreichen hochrangigen Persönlichkeiten in seinem Terminplan unterbringen muss. Dabei unterstützt ihn ein engagiertes Büro mit vielen jungen und kompetenten Mitarbeitern nach Kräften, um nicht eine zusätzliche Last darzustellen, habe ich mich ebenfalls versucht in diesem Bereich einzubringen.

Da Elmar Brok bereit war meinem Wunsch die Hospitation, entgegen der Planung der Wirtschaftsjunioren, auch auf den Freitag zu verlängern, erlebte ich noch einen ganz besonderen Tag.

Es war Freitag der 12.10.2012, der Tag an dem bekannt wurde, dass der diesjährige Friedensnobelpreis an die Europäische Union geht. Dies änderte natürlich schlagartig den gesamten Tagesplan, da etliche Gratulanten anriefen, zahlreiche Zeitungen um Interviews baten und zudem auch mehrere Fernsehinterviews bewerkstelligt werden mussten.
Kurzum es war ein toller Tag mit einer tollen Stimmung, endlich wurde dieses größte Friedensprojekt der Menschheit gewürdigt, wie es gewürdigt gehörte. Da viel es dann fast schon leicht die zusätzlichen Mühen für das bewältigen des geänderten Tagesablaufs auf sich zu nehmen.

Rückblickend bleibt ein extrem positiver Eindruck, des europäischen Projekts und auch der Arbeit von Elmar Brok, gerade in dieser krisenhaften Zeit war es beruhigend zu sehen wie gut Europa aufgestellt ist.

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